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Liane Dirks „Mein Lieblingshotel“ (Die Zeit - 10/07) „Das Land ist aus Stein, die Bäume sind grün, das Meer ist Blau, die Sonne scheint, und was die Nacht angeht, die kann man hier auch noch erleben, diesen Dom aus Schwarz, erschütternd, und wie es glänzt in ihm – je länger man hinschaut, desto mehr Sterne blitzen auf. Ein einziges Licht ist auszumachen auf der Insel gegenüber dem Hotel....“
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Marianne Kolarik „Wissensdurst und Wanderlust“ (Kölner Stadtanzeiger - 2007)
Eine alte Frau winkt die Touristen zu sich heran: In der Hand hat sie hat ein großes Glas Honig, das sie verkaufen will. Eine von insgesamt 16 Einwohnerinnen des Dörfchens Lubenice, mitten auf der Insel Losinj. Die Frauen hier leben vom Verkauf von Olivenöl und Honig an Touristen - wie lange noch, weiß keiner. In der frisch restaurierten Pfarrkirche ist eine Wand mit glagolitischen Schriftzeichen bedeckt, der Kirchensprache aus dem 9. Jahrhundert. Übers Kopfsteinpflaster läuft eilig eine schwarzweiße Katze und schlüpft in die nächste Gasse hinein. Ein malerischer Ort. |
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Kölner Ferienkurse in Kroatien von Martin Stankowski
Wenig mehr als 1000 Kilometer sind es von Köln nach Nerezine, einem Bauern- und Fischerdorf auf der Insel Losinj in der nördlichen Adria, direkt vor der istrischen Küste. Und bisweilen trifft man hier auf Rheinländer, ihre Freunde und Kollegen, die dies als Ferien- und Arbeitsort entdeckt haben. Es ist leicht hin zu kommen, mit dem Flugzeug auf die Nachbarinsel Krk oder mit dem Nachtzug nach Rijeka, natürlich auch mit dem Fahrrad oder dem Auto quer durch Öste-reich und Slowenien, und dann mit dem Schiff auf die Insel - und schon ist man fern vom Lärm der Welt.
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Wladimir Kaminer „Kroatien“ (Cicero - 11/07)
Die Deutschen sind gerne naiv, es zieht sie nach Süden, ans Meer, dort kaufen sie Häuser oder bauen sie neu, in der Hoffnung, sich dort niederzulassen, wo es keine anderen Deutschen gibt. Sie träumen von einem naturverbundenen Leben in einer paradiesischen Landschaft, umgeben von friedlichen einheimischen Fischern, die nebenberuflich auch noch fette Schafe halten und leckeren Schnaps brennen.
Aber überall, wo Deutsche hinziehen, ziehen andere Deutsche sofort nach. Sie empfinden es als ungerecht, wenn es jemandem woanders besser als ihnen geht. So entstehen deutsche Kolonien im Ausland. Meine kroatische Lieblingsinsel Otok Losinj ist zum Beispiel fest in rheinländischer Hand. Zumindest im Örtchen Nerezine hört man öfter Kölsch als Italienisch. Außer Kölnern wohnen hier noch Bochumer und Wuppertaler. Unser Kölner Freund Karl-Heinz hat hier vor vielen Jahren das alte Rathaus gekauft und es zu einem kleinen sym-pathischen Hotel umgebaut, direkt am Ufer der Adria. Otok Losinj hat alles, was man von einer kroatischen Insel erwartet, der Berg Televrin, nach dem das Hotel benannt wurde, ist kinderfreundlich, ideal zum Hoch- und Runterklettern, die Sonne sticht hier nicht, und das Wasser leuchtet nachts vom Plankton. Um sechs Uhr früh legt der Fischer direkt vor dem Restaurant des Hotels an und verkauft seinen Fang. Die Einheimischen besitzen Schafe und Schnapsbrennereien, wie es sich gehört, in jedem Haus kann man Schafskäse oder starken Wein kaufen. |
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(Brigitte - 12/06)
Die Sonne schickt ihre ersten milchig gelben Strahlen über das Meer. Wir sind früh hoch, bevor die Hitze den Berg einhüllt. Auf einem steinigen Pfad geht es hinauf zum Gipfel des Televrin. Dunkelgrüne Wacholderbüsche mit stacheligen Blättern wachsen am Wegesrand und ab und an ein Baum. Oben bläst der Wind in unsere Gesichter. Es riecht nach Pinien, nach Salz, nach Rosmarin. Wir sitzen auf einem Felsen und schauen auf unsere Inseln hinab. Nur durch einen schmalen Kanal getrennt, liegen sie eng beieinander im Meer. Wie ein großer, blaugrüner Wal, dessen Rücken aus dem Wasser ragt. |
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Der Sonne entgegen (Express 5. April 2007)
Vom Flughafen Rijeka sind es mit Fähre und Auto rund 50 Minuten bis Nerezine. Das Hotel „Televrin", benannt nach dem Berggipfel, der das Erscheinungsbild der Insel Losinj bestimmt, bietet 13 Doppelzimmer und zwei Suiten mit sehr persönlichem Ambiente, alle ausgestattet mit Bad, Klimaanlage, TV, Telefon, Terrasse oder Balkon (Preise saisonabhängig zwischen 28 und 120 Euro pro Nacht). Interessant sind die Angebote, z. B. das geführte „Wandern und Kultur", „Yoga und Wandern", kulinarische Exkursionen auf den Inseln oder die diversen Seminare wie das zum Thema „Heinrich Boll" (15.-22.April). Informationen erhalten Sie über die Thomas-Morus-Akademie (www.tma-bens-berg.de) oder über das Hotel Televrin (www.Televrin.com). |
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Gojko Boric „Deutsche Kultur auf der kroatischen Insel Losinj“ (Most/The Bridge - Zagreb 2007) „Voll auf ihre Kosten kommen auch Wanderer auf der mehr grünen Insel Losinj und der eher kargen Cres. In einer fast unberührten Landschaft und Hirtenkultur, die auf den kroatischen Inseln selten geworden ist, können sie unter kundiger Leitung den Spuren der Illyrer, Römer, Kroaten, Österreicher, Ungarn, Osmanen, Venezianer, Franzosen und Italiener folgen. Die Programme in Nerezine wurden von einigen deutschen und kroatischen Intellektuellen konzipiert....“
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